Der Palazzo del Duca erhebt sich gegenüber der Festung Rocca Roveresca. Er wurde Mitte des 16. Jahrhunderts von Guidobaldo II della Rovere mit dem Bauprojekt von Gerolamo Genga in Auftrag gegeben. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Gebäude vom Sohn und Erben, Francesco Maria II, dem letzten Vertreter der ...
Dass es Senigallia schon zu römischen Zeiten gab, war schon lange bekannt und ist auch gut an den Fundamenten der Rocca Roveresca zu erkennen. 1989 während der Fundamentierungsarbeiten des Neuen Theaters „La Fenice“ wurden allerdings überraschenderweise bedeutende Fundstücke aus dem 2.-3. Jh. n. Chr. entdeckt, was systematische Ausgrabungsarbeiten ...
Ultimo ingresso 15 minuti prima della chiusura.
Audioguide gratuite all'ingresso.
Possibile prenotare una visita guidata
Telefonnummern
+39 071.6629203
Bis Sonntag, 4. Juni, samstags und sonntags von 15.00 bis 20.00 Uhr geöffnet
Im faszinierenden Gebäudekomplex Santa Maria delle Grazie, mitten in der grünen Hügellandschaft um Senigallia, befindet sich seit 1978 ein besonderes Museum: das Museo comunale di Storia della Mezzadria “Sergio Anselmi” (Museum der Geschichte der Halbpacht). Darin sind 2000 Exponate zu sehen, die das alltägliche Leben und die Arbeit ...
Ultimo ingresso 15 minuti prima della chiusura.
Didascalie degli oggetti in italiano, inglese, francese, tedesco.
Nel Museo è possibile vedere anche:
– Antiquarium Luisa Pieroni: vetrine con reperti dall’età del ferro all’età romana rinvenuti nel territorio di Montedoro, prossimo al Museo
– fotografie di Mario Giacomelli
– fotografie di Mario Carafòli
– fotografie di Umberto Gennari
– quadri di Vittorio Ottavio Giuliani (GIVIOT)
Nel Museo è possibile consultare su appuntamento:
– biblioteca con libri appartenuti a Sergio Anselmi
– biblioteca con libri di agricoltura e di storia della regione Marche
Per informazioni e visite telefonare ai numeri 071 7923127 (Museo) o 071 6629350 (Ufficio Cultura).
Telefonnummern
+39.071.7923127
ANHÄNGE Veranstaltungen
Orario estivo
16 giugno-14 settembre
mercoledì – giovedì 9.00-12.00
venerdì sabato domenica 9.00-12.00 / 16.00-19.00
Orario invernale
15 settembre – 15 giugno
Mercoledì – giovedì 9.00 – 12.00
Venerdì sabato domenica
9.00 – 12.00 / 15.00 – 17.00
Seit dem 16. Mai 1992, dem 200sten Geburtsjahr von Papst Pius IX, beherbergt der Palazzo vescovile die Pinacoteca diocesana d'arte sacra (Diözesan-Pinakothek für heilige Kunst). In den herrlichen Räumen des Bischofspalastes sind wertvolle Kunstwerke aus dem 16. – 19. Jh. zu bewundern. Das bedeutendste Exponat der Sammlung ist die Madonna del ...
From october to june open on reservation.
Telefonnummern
+39.071.65758
071-60498
diocesi@senigallia.chiesacattolica.it
ANHÄNGE Veranstaltungen
Fahrplan vom 01.09. bis 06.01.:
Samstag und Sonntag und an Feiertagen: 9:00-12:00 / 16:00-19:00 * am 25. Dezember geschlossen
ZEITPLAN VOM 1.4. BIS 31.5.:
Samstag und Sonntag und an Feiertagen: 9:00-12:00 / 16:00-19:00
FAHRPLAN VOM 1.6. BIS 31.8.:
Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag: 21:00-24:00*
GESCHLOSSEN IM JANUAR (AB 7) – FEBRUAR – MÄRZ
Der Palazzetto Baviera steht an der Piazza del Duca und wurde im Auftrag von Giovanni Giacomo Baviera, dem Onkel mütterlicherseits und Statthalter von Giovanni della Rovere, in denselben Jahren, in denen auch die Festung gebaut wurde, errichtet. Die harmonische Proportion des kleinen Innenhofs lässt vermuten, dass der Bauplan ...
Biglietti:
ingresso intero 4 €
Previsti sconti e agevolazioni
Ingresso ridotto a 2 € per ragazzi dai 18 ai 25 anni e docenti; ingresso gratuito fino a 18 anni.
Ingresso ridotto a 3 € per soci FAI, Touring, Archeoclub d’Italia e Coop Alleanza 3.0
Die Portici Ercolani (Arkaden) prägen die Stadt architektonisch. Ihr Name geht auf Monsignore Giuseppe Ercolani (1677-1759) zurück, der sie auf Wunsch Papst Benedikt XIV (Prospero Lambertini) Mitte des 18. Jahrhunderts entwarf. Darunter sollte einmal im Jahr die immer größer werdende, sehr bekannte Handelsmesse stattfinden. Die 126 Arkaden der Portici ...
Inaugurato il 5 dicembre 1996 sorge nel medesimo luogo dei precedenti teatri cittadini e sopra l’area archeologica da cui lo separa ben più di duemila anni di storia. Il teatro La Fenice venne inaugurato il 5 dicembre 1996 e sorge esattamente nel medesimo luogo dei precedenti teatri cittadini e sopra l’area ...
Su progetto dell’architetto Pietro Ghinelli, l'imponente palazzo ad isola sostenuto nei suoi quattro lati da porticati in pietra bianca d’Istria uguali a quelli costruiti lungo il canale. La storia del Palazzo detto della Filanda prende avvio nel 1758 quando il Consiglio Generale dei Nobili, delibera di donare alla ...
Il porto Della Rovere di Senigallia dall'alba al tramonto un luogo di grande bellezza e fascino Il porto Della Rovere di Senigallia è un luogo di grande bellezza e fascino, naturale proseguimento di una piacevole passeggiata che partendo da corso Matteotti e proseguendo lungo corso II Giugno, costeggia il fiume ...
Das Herz des alten Hafenviertels, das jüngst aufgewertet wurde, ist tagsüber ein kühler Ort für einen kleinen Spaziergang. Abends hingegen laden zahlreiche Bars, Restaurants und Lokale zu einem geselligen Aperitif oder Abendessen im Freundeskreis ein. Via Carducci muss man gesehen haben, wenn man Senigallia besichtigt. Es ...
Nicht nur die Arkaden, sondern auch Piazza Garibaldi, auch Piazza del Duomo genannt, stammen aus der Blütezeit der Handelsmesse. Aus diesem Grund befindet sich der Platz auch im Zentrum der 18. Jh. von Papst Lambertini gewollten, urbanen Erweiterung. Dank der vor kurzem fertiggestellten Sanierung bietet Piazza Garibaldi ein städtisches ...
Die Kirche und der Konvent Santa Maria delle Grazie liegen mitten in der Hügellandschaft, von wo man einen herrlichen Ausblick genießt. Mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man die Kirche nebst Konvent in nur wenigen Minuten. Errichtet wurden die zwei Bauwerke als Votivgabe von Giovanni della ...
Zu den berühmten Bürgern von Senigallia zählt auch ein Papst: Papst Pius IX, Sohn der von Crema nach Senigallia gezogenen, gräflichen Familie Mastai, der 1792 als Giovanni Maria Mastai Ferretti geboren wurde. Die Mastais wohnten bis Anfang des 20. Jh. in Senigallia. Das Anfang des 16. Jh. errichtete Gebä...
L’accesso al Museo termina 15 minuti prima della chiusura.
Telefonnummern
+39 071 60649
ANHÄNGE Veranstaltungen
Nicht weit entfernt vom Palazzo Comunale und vom Corso II Giugno steht die Chiesa della Croce (Kreuzkirche). Die schlichte Fassade aus der späten Renaissance steht deutlich im Kontrast zum prunkvollen Kircheninneren in reinem Barockstil, in dem „Die Grablegung Christi“ von Federico Barocci zu bewundern ist. 1608 wurde die vom herzoglichen ...
Le visite sono gratuite negli orari ordinari di apertura della chiesa (Dal lunedì al sabato dalle ore 9.30 alle 11.30. Domenica dalle 15.30 alle 18.30).
Per aperture extra o per visite con gruppi occore pagare 1 euro a persona contattando il numero 333.7412366 o confraternitacroce@gmail.com.
BIS 17. JULI: Montag bis Samstag von 10.00 bis 11.00 Uhr.
AB 18. JULI: Montag bis Samstag von 10.00 bis 11.30 Uhr und Sonntag von 16.30 bis 18.00 Uhr
AUSSERORDENTLICHE ÖFFNUNGEN JULI UND AUGUST: von Donnerstag bis Sonntag von 21.00 bis 23.00 Uhr Geführte Touren: 3337412366 Mail: confraternitacroce@gmail.com
Das Foro Annonario ist ein harmonisches, klassizistisches Bauwerk mit einem einladenden Platz für Märkte aller Art innerhalb der Stadtmauern. Tatsächlich findet auf diesem Platz täglich ein malerischer Obst- und Gemüsemarkt statt und unter der Kolonnade mit ihren 24 Säulen mit dorischen Kapitellen gibt es zahlreiche ...
Il Museo si trova al centro storico di Senigallia, in quelle che furono le scuderie dell’antico ed imponente palazzo settecentesco Monti Malvezzi. Il museo vanta una preziosa collezione di giocattoli antichi dall’Ottocento fino all’immediato dopoguerra. Il Museo si trova al centro storico di Senigallia, in quelle che ...
Da martedì a domenica
10.30/12.30 – 17.00/19.30
Periodo estivo anche 21.30/23.30
Possibili variazioni di orario
E' preferibile la prenotazione telefonica
Aperto tutto l'anno
Die Festung Rocca Roveresca ist eine unverzichtbare Etappe einer jeden Besichtigungstour durch Senigallia. Es ist, als würde man in einem Geschichtsbuch blättern: Die Rocca ist das Ergebnis der im Laufe der Jahrhunderte erfolgten Überlagerungen verschiedener Verteidigungsstrukturen an einem Ort, der seit der Gründung von Senigallia von ausschlaggebender ...
Full price € 5.00
Reduced price € 3.00 showing the entrance ticket to Palazzo del Duca and Palazzetto Baviera*
Reduced price € 2.00 (18-25 years old)
Full annual ticket € 12.00
Reduced annual ticket € 5.00
Free of charge 0-18 years old and according to current regulations (www.beniculturali.it)
Free admission every first Sunday of the month
*According to the Municipality of Senigallia, the entrance ticket to the Rocca Roveresca allows a reduction for the ticket of the civic museums Palazzo del Duca and Palazzetto Baviera.
From monday to sunday* 8.30 a.m. – 7.30 p.m.
Ticket office closes at 7.00 p.m.
December 25th and January 1st close
Piazza Roma ist das Zentrum der Stadtverwaltung, eine wahre Agora. Das aus dem 17. Jh. stammende Rathaus wurde 1609 auf Erlass von Francesco Maria II Della Rovere errichtet. Der Bauplan des aus Urbino stammenden Architekten Muzio Oddi wurde 1644 endgültig umgesetzt. Gegenüber dem Rathaus steht der Neptunbrunnen, den die Heimischen wegen ...
Die Rotonda a Mare in Senigallia, ein Traum zwischen Land und Meer, ein faszinierendes und elegantes Bauwerk, ein Symbol der kleinen Stadt am Meer. Eine wahre Ikone, die die Identität des Badeortes prägt und für seine Ambitionen steht. Von Anfang an ein wichtiger Bestandteil der Identität ...
Von Samstag, 22. Juni, bis Sonntag, 25. August, ist die Rotonda a Mare von Montag bis Freitag von 19.00 bis 23.00 Uhr geöffnet.
Im gleichen Zeitraum ist es samstags und sonntags von 18.00 bis 24.00 Uhr möglich, die Rotonda a Mare zu besichtigen.
Zusätzliche Öffnungen:
1. Juni: von 16.00 bis 19.00 Uhr
2. Juni: von 10.30 bis 12.30 Uhr und von 16.00 bis 19.00 Uhr
6. und 7. Juni: von 16.00 bis 19.00 Uhr
8. und 9. Juni: von 10.30 bis 12.30 Uhr und von 16.00 bis 19.00 Uhr
15. und 16. Juni: von 10.30 bis 12.30 Uhr und von 16.00 bis 19.00 Uhr
Das städtische Museo D'Arte Moderna, Dell'Informazione e Della Fotografia (MUSINF) ist ein Projekt des Kunstkritikers Carlo Emanuele Bugatti, der es 1981 zusammen mit den Künstlern Virgilio Guidi, Umberto Mastroianni und Orfeo Tamburi eröffnete. Im MUSINF kommt die Verbindung zwischen Wort und Bild als informatives Binom zum ...
Ultimo ingresso 15 minuti prima della chiusura.
Telefonnummern
+39.071.60424
ANHÄNGE Veranstaltungen
Wählen Sie einen Führer und kontaktieren Sie ihn
Der Palazzo del Duca erhebt sich gegenüber der Festung Rocca Roveresca. Er wurde Mitte des 16. Jahrhunderts von Guidobaldo II della Rovere mit dem Bauprojekt von Gerolamo Genga in Auftrag gegeben. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Gebäude vom Sohn und Erben, Francesco Maria II, dem letzten Vertreter der Dynastie, ausgebaut. Dadurch änderte sich die Symmetrie der Fassade, sodass sich das Eingangstor seitdem auf der linken Seite befindet. Der Palazzo war nicht als ständiger Wohnsitz des Ducas gebaut worden, sondern zu Repräsentationszwecken für den Hof und seine edlen Gäste, die von den Fenstern aus die Militärparaden auf dem davorliegenden Platz verfolgen konnten.
Im Inneren des Gebäudes schmückt eine herrliche Kassettendecke, die Taddeo Zuccari zugeschrieben wird, den Thronsaal. Die 49 Kassetten entstanden mit großer Wahrscheinlichkeit zwischen 1553 und 1555 und lassen eine fröhliche und festliche Atmosphäre aufkommen. Deutlich erkennbar sind auch die Ironie und satirische Kritik an der politischen und kulturellen Macht: Der Künstler Zuccari malte Karnevalsthemen, bei denen er eine imaginäre, verkehrte Welt abbildete, in der durch kleine Putten dargestellte Kinder über die Erwachsenen und die Armen über die Reichen herrschen. Der Thronsaal enthält weiterhin einen Stammbaum der Familie Della Rovere.
Das Gebäude steht am gleichnamigen Platz, dessen Name sich allerdings auf Giovanni Della Rovere bezieht. Der Platz weist für die Renaissancezeit einmalige Merkmale auf: Es fehlt eine Kirche und der sogenannte Fontana delle Anatre (Enten- oder Löwenbrunnen) ist abseits platziert, was bedeutet, dass der Platz für militärische Zwecke genutzt wurde.
Der zwischen 1599 und 1602 errichtete Brunnen wurde von Francesco Maria II della Rovere in Auftrag gegeben, um die Bevölkerung an die Trockenlegung des Sumpfgebiets der Saline zu erinnern. Die Enten symbolisieren die Vögel des Sumpfgebiets und das
Wasserspiel die Kontrolle über das Wasser, einst Ursache für Krankheiten und nun Symbol für Wohlstand.
Dass es Senigallia schon zu römischen Zeiten gab, war schon lange bekannt und ist auch gut an den Fundamenten der Rocca Roveresca zu erkennen. 1989 während der Fundamentierungsarbeiten des Neuen Theaters „La Fenice“ wurden allerdings überraschenderweise bedeutende Fundstücke aus dem 2.-3. Jh. n. Chr. entdeckt, was systematische Ausgrabungsarbeiten zur Folge hatte. Heute ist die archäologische Stätte La Fenice eine der wenigen in Italien, in der man gleichzeitig die Überreste römischer Bauwerke und auch die vor Ort ausgegrabenen Fundstücke bewundern kann.
In der archäologischen Stätte sind die Überreste einer typisch römischen Stadt mit der deutlich erkennbaren Kreuzung eines “Cardo” (Nord-Süd-Achse) und eines Decumanus (Ost-West-Achse) zu sehen, die im südlichen Teil der antiken Stadt Sena lagen. Die Pflasterung der altrömischen Straße ist so gut erhalten, dass man noch heute die von den schwer beladenen Pferdekarren hinterlassenen Spuren sieht. Ein Querschnitt des römischen Alltags ist an den Überresten der “Tabernae” zu erkennen. Die erste davon war ein “Termopolium” (Gaststätte, in der warme Speisen und Getränke verkauft wurden) und die zweite ein geräumiges “Domus” (altrömisches Stadthaus), dessen Eingangstür am „Cardo“ lag.
Gut erhalten sind die Böden aus “Opus signinum” mit weißen Dekorfragmenten sowie das “Impluvium” (Auffangbecken) im Atrium, das mit Ziegelsteinen im Fischgrätenmuster ausgestaltet ist. Ferner wurden bei den Ausgrabungen 130 mittelalterliche Erdgräber freigelegt. Eine davon ist heute noch zu Lehrzwecken vor Ort zu sehen.
Die Besichtigung der Ausgrabungsstätte La Fenice ist ein einmaliges Erlebnis, bei dem man nur wenige Meter unter dem Boden die von den alten Bewohnern der antiken Sena Romana Wohnräume und die von ihnen im Alltag verwendeten Gegenstände besichtigen kann.
Im faszinierenden Gebäudekomplex Santa Maria delle Grazie, mitten in der grünen Hügellandschaft um Senigallia, befindet sich seit 1978 ein besonderes Museum: das Museo comunale di Storia della Mezzadria “Sergio Anselmi” (Museum der Geschichte der Halbpacht). Darin sind 2000 Exponate zu sehen, die das alltägliche Leben und die Arbeit der Bauern in den Marken in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts veranschaulichen.
Der malerische Kreuzgang aus dem Rinascimento befindet sich in einem Flügel des Convento delle Grazie und stellt für die Besucher den ersten Eindruck des Museums dar. Die Exponate sind nach Themen geordnet in 30 Räumen ausgestellt: Ölmühlen, Maschinen für die Getreideauslese, Arbeitsgeräte für Reparaturen, Küche, Webstühle, Hanf und im Souterrain ein großer Keller.
Die im ersten Stock ausgestellten, bäuerlichen Arbeitsgeräte stehen sinnbildlich für die Genialität und Strapazen des Bauernlebens. Eine gut gegliederte Ausstellungsabfolge veranschaulicht die das Bauernleben dominierenden Themen: Getreide, Wein, Mais, rote Rübe und der Alltag. Wertvolle historische Fotographien von Mario Giacomelli und Mario Carafòli runden die Ausstellung ab. Durch die professionelle Gliederung von Themen und Gegenständen, hinter denen man die Präsenz des Menschen spürt, verleiht das Museum den zahlreichen Nuancen eines Arbeitsverhältnisses, das über Jahrhunderte die Geschichte der Marken bestimmte, konkrete Gestalt: der Halbpacht. Eine Geschichte, die durch das Verhältnis Grundeigentümer-Pächter geprägt wurde, so wie in vielen anderen italienischen Regionen auch, in denen bis zum 14.-15. Jahrhundert die Halbpacht die Landwirtschaft dominierte.
Seit dem 16. Mai 1992, dem 200sten Geburtsjahr von Papst Pius IX, beherbergt der Palazzo vescovile die Pinacoteca diocesana d'arte sacra (Diözesan-Pinakothek für heilige Kunst). In den herrlichen Räumen des Bischofspalastes sind wertvolle Kunstwerke aus dem 16. – 19. Jh. zu bewundern.
Das bedeutendste Exponat der Sammlung ist die Madonna del Rosario e San Domenico (Die Madonna mit Rosenkranz und der Heilige Dominikus) von Federico Barocci (1535-1612). Gemalt wurde es zwischen 1588 und 1592 im Auftrag der Bruderschaft der
Heiligen Jungfrau und des Rosenkranzes für die Kirche San Rocco. Auf dem Bild ist die von Engeln gestützte Madonna abgebildet, die mit der linken Hand das Jesuskind hält und mit der rechten Hand dem Heiligen Dominikus den Rosenkranz reicht.
Zu sehen sind im selben Saal auch Die Taufe Christi und Christi Geburt von Andrea Lilli (1570-1631); die Madonna mit Kind und die Heiligen Lucia, Franziskus und Giovannino von Giovanni Andrea Donducci (1571-1655), der Mastelletta genannt wurde und ein Schüler von Ludovico Carracci und Manierist war; die Beschneidung, ein spätmanieristisches Werk eines unbekannten Malers, der vermutlich dem emilianischen Kulturkreis des 17. Jh. angehörte. Die anderen Ausstellungsräume der Pinakothek enthalten eine umfangreiche Sammlung an Gemälden aus dem 16. – 19. Jahrhundert. Erwähnenswert ist die Anbetung der Hirten (1568) und die Kreuzigung mit Madonna und dem Heiligen Georg (1585) von Ercole Ramazzani, einem Schüler von Lorenzo Lotto sowie zahlreiche wertvolle heilige und profane Gegenstände. Darunter auch kostbare Einrichtungsgegenstände.
Der Palazzetto Baviera steht an der Piazza del Duca und wurde im Auftrag von Giovanni Giacomo Baviera, dem Onkel mütterlicherseits und Statthalter von Giovanni della Rovere, in denselben Jahren, in denen auch die Festung gebaut wurde, errichtet. Die harmonische Proportion des kleinen Innenhofs lässt vermuten, dass der Bauplan von Baccio Pontelli stammt.
Giovanni Baviera kam 1474 nach Senigallia, um im Auftrag von Giovanni della Rovere den Staat zu vertreten. Die Familie Baviera nahm sofort eine wichtige Rolle in den Adelskreisen von Senigallia ein. Der kleine Palast ging 1512 in den Familienbesitz über und blieb es auch bis 1956, als die Familie Baviera ihn mit der gesamten Inneneinrichtung der Stadt Senigallia schenkte.
Das Gebäude wurde Ende des 15. Jh. – Anfang des 16. Jh. errichtet und umgebaut. Der Palazzetto Baviera bildet mit dem kleinen Kreuzgang und der schlichten, eleganten Atmosphäre die Motive und Proportionen des Kreuzgangs des Convento delle Grazie nach. Ein eleganter Säulengang umrahmt den Innenhof, in dessen Mitte ein Brunnen steht, der allseitig mit dem Wappen der Baviera geschmückt ist.
Im oberen Stockwerk befinden sich die bestimmt schönsten Kunstschätze von Senigallia. Über eine Treppe erreicht man das Obergeschoss, in dem man die vom aus Urbino stammenden Federico Brandani (1525 circa – 1575) gänzlich stuckverzierten Raumdecken bewundern kann. Dieser war von Giuseppe Baviera beauftragt worden und verbrachte viele Jahre seines Lebens mit der Ausführung der Stuckarbeiten. Er hinterließ uns ein wahres künstlerisches Schmuckstück. Bei diesem Kunstwerk wechseln sich Darstellungen von blutigen Schlachtszenen, Geschichten aus der Bibel, Heldentaten und historische Ereignisse ab, ohne dass die Harmonie des Gesamtwerks dadurch beeinträchtigt wird.
Die Decken der fünf Räume (römische Kaiserzeit, römische Republik, Ilias, Herkules und das Alte Testaments) sind zweifellos große Kunstwerke des italienischen Bildhauers Federico Brandani.
Die Portici Ercolani (Arkaden) prägen die Stadt architektonisch. Ihr Name geht auf Monsignore Giuseppe Ercolani (1677-1759) zurück, der sie auf Wunsch Papst Benedikt XIV (Prospero Lambertini) Mitte des 18. Jahrhunderts entwarf. Darunter sollte einmal im Jahr die immer größer werdende, sehr bekannte Handelsmesse stattfinden.
Die 126 Arkaden der Portici Ercolani sind aus istrianischem Kalkstein und stehen am rechten Ufer der Misa. Ursprünglich waren auch Arkaden am gegenüberliegenden Flussufer geplant. Da aber die Handelsmesse durch den Verlust der Steuervergünstigungen kriselte, wurde vom Bau der linksufrigen Arkaden abgesehen und die schon laufenden Bauarbeiten kamen nur noch schleppend voran. Heute kann man am Donnerstagmorgen auf dem Wochenmarkt unter den Ercolani Arkaden die Atmosphäre der goldenen Jahre nachempfinden.
Inaugurato il 5 dicembre 1996 sorge nel medesimo luogo dei precedenti teatri cittadini e sopra l’area archeologica da cui lo separa ben più di duemila anni di storia.
Il teatro La Fenice venne inaugurato il 5 dicembre 1996 e sorge esattamente nel medesimo luogo dei precedenti teatri cittadini e sopra l’area archeologica da cui lo separa ben più di duemila anni di storia.
La realizzazione del primo teatro comunale fu affidata all’architetto Pietro Ghinelli (1759-1834), uno dei più importanti architetti teatrali che costruì ben 14 teatri tra iquali quelli di Pesaro (1818) e “Le Muse” di Ancona (1826). I lavori iniziati il 18 ottobre 1828 terminarono nel luglio del 1830 ma la notte del 9 agosto 1838 il teatro venne distrutto da un incendio.
Nel gennaio del 1839 partono i lavori di ricostruzione che si concludono in meno di un anno.Il nuovo teatro comunale viene chiamato “La Fenice”. Nel 1930 il terremoto condannò il teatro ad una forzata inagibilità e infine nel 1944 fu colpito da una bomba e le sue macerie furono a lungo una ferita aperta nel cuore della città.
L’attuale Teatro La Fenice è stato progettato dall‘architetto Silvio Argentati. I ritrovamenti archeologici romani scoperti durante i lavori, hanno influenzato in modo rilevante il progetto del teatro che è stato quindi pensato come un isolato a più facce ognuna caratterizzata da un’immagine architettonica che rimanda all’architettura della città sulla quale l’edificio prospetta. In particolare il prospetto lungo Via Pisacane, rivolto alla parte settecentesca del centro storico, è caratterizzato da un ordine architettonico gigante che trova i suoi riferimenti nell’architettura dei Portici Ercolani, la struttura urbana più significativa della città del settecento.
Il prospetto opposto che guarda invece all’interno della città murata cinquecentesca, consolidatasi con la signoria dei Della Rovere, è caratterizzato da figure che rimandano all’architettura di quel periodo, come la grande finestra quadripartita che illumina il foyer di forma analoga alle finestre quadripartite presenti in varie architetture dell’epoca come, a Senigallia, nel convento delle Grazie.
La sala del Teatro La Fenice è costituita da un’unica grande aula a pianta rettangolare (dimensioni m. 32,80 x 24,70) con il pavimento a gradoni di alzata progressivamente crescente che supera un dislivello pari a m. 5,82. La sala ha una capienza di 874 posti. Si tratta di una struttura polifunzionale adatta per spettacoli di lirica, balletto, concerti, teatro di prosa e cinema.
Negli spazi indoor del Teatro La Fenice è possibile connettersi gratuitamente alla rete „Senigallia-Wifi“ scaricando l’app Wifi.Italia.it ed eseguire la procedura di registrazione. Chi ne è già in possesso, potrà registrarsi anche attraverso la propria identità digitale (Spid).
Su progetto dell’architetto Pietro Ghinelli, l'imponente palazzo ad isola sostenuto nei suoi quattro lati da porticati in pietra bianca d’Istria uguali a quelli costruiti lungo il canale.
La storia del Palazzo detto della Filanda prende avvio nel 1758 quando il Consiglio Generale dei Nobili, delibera di donare alla famiglia Antonelli i cui componenti tanto si erano prodigati per ottenere dal papa Benedetto XIV l'autorizzazione ad ampliare la città, l’area su cui costruire un proprio palazzo.
Tuttavia, a distanza di circa mezzo secolo, non essendo stato posto un solo mattone, nell’anno 1805 la Magistratura comunale chiede al card. Leonardo ed al conte Bernardino, la restituzione del terreno che viene donato a Vincenzo Micciarelli di Jesi, il quale aveva preso impegno di costruirvi, su progetto dell’architetto Pietro Ghinelli, il magnifico, imponente palazzo ad isola sostenuto nei suoi quattro lati da porticati in pietra bianca d’Istria uguali a quelli costruiti lungo il canale. I lavori ebbero inizio subito dopo la fiera dell’anno 1805 ma per un imprevisto grave dissesto finanziario subito dal Micciarelli, i lavori si protrassero per quasi un trentennio fino a che, nell’impossibilità di portare a compimento l’opera, il Micciarelli, fu costretto a venderlo al conte Lovatti di Roma, che in poco tempo completò l’edificio.
È curioso ricordare che il Comune nell’agosto del 1818 per favorire la fine dei lavori indice una grande lotteria per raccogliere i fondi necessari che però “viene differita per mancanza di azioni” senza che poi se ne fece più nulla.
A testimonianza della maestosità dell’edificio sia sufficiente ricordare come nel 1829 per evitare che in quell’anno la città, ed in particolare la sua celebre fiera franca, rimanesse priva dei consueti spettacoli lirici qualora non fosse stato pronto il nuovo teatro che la Comunità andava costruendo al posto di quello vecchio condominiale utilizzato sino all’anno precedente, l'Amministrazione civica fece subito costruire nel cortile del palazzo Micciarelli un teatro in legno che aveva tre ordini di palchi con 21 palchi per ogni ordine, loggione, platea, atrio, camerini e tutto quanto poteva essere necessario per dare spettacoli di opera e di ballo, che entrò regolarmente in attività e funzionò fino all’anno seguente quando venne aperto il nuovo teatro.
Poi il palazzo passa di mano. Lo rileva un tale Corrado Hoza e lo trasforma in filanda della seta. L’attività si protrae dal 1867 al 1930, l’anno del terremoto.
Il porto Della Rovere di Senigallia dall'alba al tramonto un luogo di grande bellezza e fascino
Il porto Della Rovere di Senigallia è un luogo di grande bellezza e fascino, naturale proseguimento di una piacevole passeggiata che partendo da corso Matteotti e proseguendo lungo corso II Giugno, costeggia il fiume Misa fino a toccare il mare Adriatico sulla nuova punta del Molo di Ponente.
Riqualificato e inaugurato con una grande festa nel 2009, permette ai visitatori di godere della vista del mare sconfinato all’orizzonte, nonché di ammirare tutta la costa adriatica dal monte Conero situato a sud di Senigallia fino al monte San Bartolo, a nord vicino a Pesaro.
Molto animato fin dalle prime luci del giorno grazie al transito dei pescherecci e al mercato del pesce allestito in una moderna struttura nella banchina Nino Bixio, durante la stagione balneare aumenta la sua accoglienza grazie al porto turistico, che offre la possibilità di ancoraggio a tariffe particolarmente vantaggiose con servizi che vanno dall’assistenza all’ormeggio con marinai, fino alla riparazione dei motori.
Molto attivi al Porto Club Nautico e Lega Navale, che hanno dato vita anche al progetto “Senigallia Vela”, una scuola per adulti e bambini nata dalla fusione delle proprie attività. I due sodalizi nei loro locali posizionati nel porto turistico hanno anche un bar, un ristorante con terrazza panoramica, e una sala ricevimenti molto versatile e ideale come location per chiunque voglia utilizzare lo spazio per proprie iniziative.
Grazie alla sua conformazione il Porto di Senigallia si presta anche ad essere teatro di suggestive manifestazioni culturali, tra cui negli ultimi anni ha riscosso un notevole successo la rassegna cinematografica CinemAmare.
Non perdetevi allora una passeggiata al Porto della Rovere, dove vi rimarranno negli occhi le luci ed i colori al sorgere e al tramontare del sole, con il rumore del mare ad accompagnare i vostri passi.
Das Herz des alten Hafenviertels, das jüngst aufgewertet wurde, ist tagsüber ein kühler Ort für einen kleinen Spaziergang. Abends hingegen laden zahlreiche Bars, Restaurants und Lokale zu einem geselligen Aperitif oder Abendessen im Freundeskreis ein.
Via Carducci muss man gesehen haben, wenn man Senigallia besichtigt. Es ist ein Stadtsalon mit Bohemien-Atmosphäre.
Die prächtige Via Carducci wird von der mächtigen, nach Papst Benedikt XIV (Prospero Lambertini) genannten Porta Lambertina geschmückt und ist ein bevorzugter Ort für Veranstaltungen, Events, Konzerte und Märkte.
Lebhaft in Erinnerung bleibt die Blütezeit der alten Handelsmesse Fiera della Maddalena: In diesem Stadtviertel befanden sich diverse ausländische Konsulate, die die Interessen der Händler vertraten. Heute noch zeugen die Straßennamen Via Rodi, Smirne, Corfù und Narente von geschäftigem Handelsaustausch, der auf der Messe mit ganz Europa, aber vor allem mit den östlichen Mittelmeerländern betrieben wurde. Das hatte Senigallia zu einer internationalen Stadt gemacht, die auf dem ganzen Kontinent bekannt war.
Seit der vor kurzem abgeschlossenen Sanierung gibt es in Via Carducci zahlreiche Lokale und Geschäfte, darunter auch Exzellenzen wie die Gelateria „Brunelli“ und das „Nanà piccolo bistrot”. Beide haben viele internationale Preise gewonnen.
Via Carducci wurde vor nicht langer Zeit durch eine Fußgänger- und Fahrrad-Unterführung mit dem Hafen und dem Lungomare Mameli verbunden, sodass man jetzt von der Altstadt bis zum Meer laufen kann.
Nicht nur die Arkaden, sondern auch Piazza Garibaldi, auch Piazza del Duomo genannt, stammen aus der Blütezeit der Handelsmesse. Aus diesem Grund befindet sich der Platz auch im Zentrum der 18. Jh. von Papst Lambertini gewollten, urbanen Erweiterung.
Dank der vor kurzem fertiggestellten Sanierung bietet Piazza Garibaldi ein städtisches Szenarium von großem Zauber und Schönheit. An diesem Platz stehen architektonisch bedeutende öffentliche Gebäude: Palazzo Becci, die Kathedrale San Pietro Apostolo, der Palazzo Vescovile mit der Pinacoteca Diocesana, Palazzo Micciarelli (ehemalige Filanda), Auditorium San Rocco, Palazzo delle Dogane (Il Doganone) und das Collegio Ginnasio Pio IX. Besonders hervorzuheben sind der Palazzo Micciarelli, der von dem aus Senigallia stammenden Architekten Pietro Ghinelli gebaut wurde. Anfang des 19. Jh. stand darin auf dem Innenhof ein hölzernes Haustheater. Nicht zu vergessen ist auch die Kathedrale mit ihren vielen Kunstwerken.
Die Kirche und der Konvent Santa Maria delle Grazie liegen mitten in der Hügellandschaft, von wo man einen herrlichen Ausblick genießt. Mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man die Kirche nebst Konvent in nur wenigen Minuten. Errichtet wurden die zwei Bauwerke als Votivgabe von Giovanni della Rovere und seiner Frau Giovanna da Montefeltro nach der Geburt (1490) des lang ersehnten Sohnes Francesco Maria.
1491 begannen die Bauarbeiten für die Errichtung des Konvents gemäß‘ dem Bauplan von Baccio Pontelli. Die Anlage war für Franziskanermönche und das Familiengrab der Della Rovere vorgesehen und wurde 1684 vom letzten Mitglied der Familie, Vittoria Della Rovere, fertiggestellt.
Im ursprünglichen Bauplan, der mehrfach abgeändert und verkleinert wurde, waren zwei große Kreuzgänge vorgesehen. Heute sind darin nur die anfangs geplanten, mit Fresken geschmückten Lünettenbilder enthalten, auf denen das Leben und die Wundertaten des Heiligen Franziskus abgebildet sind.
Als nach Aussterben der Familie Della Rovere die gesamte Grafschaft von Urbino in den Besitz der Kirche überging, konnte die Kirche 1684 dank der Spenden von Vittoria Della Rovere, die Ferdinando II de Medici geheiratet hatte, endgültig fertiggestellt werden. Das Wappen der Medici auf der Fassade über dem Portal bezeugt dieses Ereignis.
Das Innere der Kirche ist sehr schlicht. Hinter dem Altar ist eines der bedeutendsten Kunstwerke des gesamten Gebietes zu sehen: die „Madonna mit Heiligen“ von Perugino. Das Altarbild von 1490 stellt die von sechs Heiligenfiguren umgebene Jungfrau mit Kind dar. Bis 1917 hing hier auch die „Madonna von Senigallia“ von Piero della Francesa. Während den tumultuösen Jahren des ersten Weltkriegs wurde es in Urbino in Sicherheit gebracht wurde.
1501 wurde Giovanni Della Rovere in der Sakristei der Kirche begraben, in der sich ein wertvoller Waschtisch aus dem 15. Jh. befindet.
Heute beherbergt der Konvent das Museo di Storia della Mezzadria "Sergio Anselmi” (Museum zur Geschichte der Halbpacht), in dem sich zahlreiche kostbare Zeugnisse des damaligen bäuerlichen Lebens befinden.
Zu den berühmten Bürgern von Senigallia zählt auch ein Papst: Papst Pius IX, Sohn der von Crema nach Senigallia gezogenen, gräflichen Familie Mastai, der 1792 als Giovanni Maria Mastai Ferretti geboren wurde. Die Mastais wohnten bis Anfang des 20. Jh. in Senigallia.
Das Anfang des 16. Jh. errichtete Gebäude besitzt historische Bedeutung. Am 13. Mai 1792 wurde hier der Graf Giovanni Maria, der spätere Papst Pius IX, geboren.
Der Palazzo besitzt einen schlichten, strengen architektonische Stil. Im Inneren ist die interessante Raumaufteilung hervorzuheben, die typisch für die Adelspaläste des 17.-18. Jahrhunderts ist. Im ersten Stockwerk ist das Museum untergebracht, in dem wertvolle Gegenstände aus dem Leben von Papst Pius IX. ausgestellt sind. Erwähnenswert sind auch das wappengeschmückte Portal und der große Salon, in dem 20 Bildern mit biblischen Themen hängen, die von dem aus Senigallia stammenden Maler Giovanni Anastasi (1653-1704) stammen. In der Stanza dell’Amnistia sind zwei römische Amphoren zu sehen, die von Fischern Senigallias in der Adria gefunden wurden. Eine wunderschöne Kopie der vermutlich von Sassoferrato stammenden Madonna ist in der Adelskapelle zu bewundern.
Nicht weit entfernt vom Palazzo Comunale und vom Corso II Giugno steht die Chiesa della Croce (Kreuzkirche). Die schlichte Fassade aus der späten Renaissance steht deutlich im Kontrast zum prunkvollen Kircheninneren in reinem Barockstil, in dem „Die Grablegung Christi“ von Federico Barocci zu bewundern ist.
1608 wurde die vom herzoglichen Architekten Muzio Oddi entworfene Kirche durch die Confraternita del Sacramento e della Croce (Bruderschaft des Sakraments und des Kreuzes) eingeweiht, die sich den Bedürftigen annahm. Ursprünglich war sie als Oratorium für die Bruderschaft bestimmt. Ihr Aufbau lässt eher an einen Saal als an eine Kirche denken.
Wundervolle Dekorationen schmücken das Innere: Stuckarbeiten, Vergoldungen, sechs Seitenaltäre und eine wunderschöne Kassettendecke, ein Meisterstück aus Gold- und Bronzeschattierungen.
Diese kleine, kostbare Kirche enthält zahlreiche Kunstwerke. Darunter auch ein wahres Schmuckstück: Das 1592 von Federico Barocci gemalte Altarbild mit der Grablegung Christi. Es stellt Christus dar, der von Joseph aus Arimathäa und Nikodemus zum Grab gebracht wird, fast als eine Fortsetzung der von ihm zuvor für den Dom von Perugia gemalten „Kreuzabnahme“. Im Hintergrund sind der Kalvarienberg und der Palazzo Ducale von Urbino zu sehen.
Unter den Seitenaltären sticht der der heiligen Barbara gewidmeten Altar hervor. Zwei Kanonenlafetten umrahmen das Bild der Schutzheiligen der Artillerie, für die es eine Ausbildungsstätte in der Rocca Roveresca gab.
Besonders wertvoll ist auch die 1775 von Gaetano Callido gebaute Orgel, die heute noch in Gebrauch ist.
Das Foro Annonario ist ein harmonisches, klassizistisches Bauwerk mit einem einladenden Platz für Märkte aller Art innerhalb der Stadtmauern. Tatsächlich findet auf diesem Platz täglich ein malerischer Obst- und Gemüsemarkt statt und unter der Kolonnade mit ihren 24 Säulen mit dorischen Kapitellen gibt es zahlreiche kleine Wein- und Feinkostgeschäfte, in denen die lokalen Spezialitäten verkauft werden.
Das Foro Annonario wurde 1834 von dem aus Senigallia stammenden Architekten Pietro Ghinelli entworfen und ist eines der Wahrzeichen von Senigallia. Seine Zweckverwendung als urbaner Raum par excellence wurde seit seiner Errichtung unverändert beibehalten. Das Herzstück des Forums ist der Platz selbst, der von 24 Säulen mit dorischen Kapitellen umgeben ist. Im Schatten der Kolonnade, geschützt vor den Sonnenstrahlen, die sie lediglich bei Sonnenuntergang erreichen, wird der alteingesessene Fischmarkt abgehalten.
Das Foro Annonario ist jedoch auch eine eindrucksvolle Bühne für große Veranstaltungen, kulturelle Events und Aufführungen. Nach der vor kurzem abgeschlossenen Sanierung ist es außerdem zum kulturellen Zentrum von Senigallia geworden. Die unter dem Dach gelegenen Räume wurden besonders schön restauriert und beherbergen heute die gut besuchte Biblioteca Antonelliana sowie das Archivio Comunale (Stadtarchiv).
Il Museo si trova al centro storico di Senigallia, in quelle che furono le scuderie dell’antico ed imponente palazzo settecentesco Monti Malvezzi. Il museo vanta una preziosa collezione di giocattoli antichi dall’Ottocento fino all’immediato dopoguerra.
Il Museo si trova al centro storico di Senigallia, in quelle che furono le scuderie dell’antico ed imponente palazzo settecentesco Monti Malvezzi, che dopo un accurato restauro e allestimento curato da Gabriele Ogiva sono così ritornate al loro originario splendore. Il museo vanta una preziosa collezione di giocattoli antichi dall’Ottocento fino all’immediato dopoguerra.
Le ventitré vetrine sono corredate da un percorso storico-artistico curato dalla direttrice artistica Elena Turchi al fine di inserire i giocattoli nel contesto storico-culturale che li ha prodotti; una delle vetrine presenta delle riproduzioni di antichi giocattoli e bambole dell’epoca romana, come la celebre bambola di Crepereia Tryphaena, sono stati eseguiti da Lorenzo ed Anna Marconi dell’Orient Express di Senigallia, una delle eccellenze di Senigallia.
A far da cornice al museo, all’interno ci sono un piccolo teatro, disponibile per eventi culturali e un caffè letterario, a disposizione dei fruitori del teatro, contenente libri artistici e letterari di pregio. Il tutto in un ambiente ricco di fascino, elegante e curato nei dettagli, ricco di suggestioni che solo le cose rare ed antiche riescono ad evocare un luogo in poche parole unico nel suo genere, che ci auspichiamo possa diventare un polo culturale polifunzionale di qualità e di pregio, così come si presenta già ai visitatori, a disposizione della città e di chiunque voglia poter sfruttare tutte le potenzialità che questo luogo offre.
Il Museo avrà anche il piacere di presentare la storia del giocattolo antico anche alle scuole, dove gli alunni saranno condotti da una guida, che utilizzando i toni più appropriati all’età dei bambini, li condurrà in un viaggio lungo i secoli alla scoperta dell’affascinante storia dei giocattoli antichi, quelli che fecero la gioia dei nonni dei loro nonni, una storia poco conosciuta anche dai più grandi.
INTRODUZIONE STORICA
Dalla notte dei tempi, i giocattoli hanno accompagnato la storia dell'uomo. Bastava una pietra levigata,uno scampolo di stoffa un pezzo di legno per accendere la fantasia. Se si parla d’infanzia il discorso si fa più complesso.Non in tutte le epoche il bambino e le problematichedell'infanzia furono affrontate in egual maniera.Storia, arte, unitamente ad un approccio sociologico psicologico ed archeologico, si fondonorendendo l'argomento complicato, ma al tempo stessoun caleidoscopico viaggio nei secoli, curioso e stimolante.Nelle epoche più antiche, come in quella greca e romanal'infanzia era solo una tappa della vita che conduceva all'età adulta.Nei secoli bui del Medioevo, non esisteva il concetto di infanzia.Solo nel Rinascimento, l'invenzione della stampa a caratteri mobili, creò una prima distinzione tra coloro che erano capaci di leggere e di scrivere.Bisognerà aspettare il Settecento,con l'Illuminismo,per poter parlare di una questione infantile. Jean Jeacques Rosseau, considerato il padre della pedagogia moderna, nel suo Emile parlò dell'infanzia come tappa primaria e fondamentale nello sviluppo dell'uomo, momento delicato della vita su cui bisognava intervenire il meno possibile, in quanto il bambino, nella sua bontà originaria, va considerato quale essere perfetto ed incorrotto, che esce dalle mani del Creatore.Nell’Ottocento, il secolo del positivismo, del progresso, della borghesia, e al tempo stesso degli ideali romantici, il giocattolo doveva riprodurre ogni aspetto della vita vera, quella vissuta dagli adulti, a cui ogni bambino doveva aspirare…ecco che il cavallo a dondolo e la spada, sinonimi di potenza, erano destinati ai bambini ricchi, mentre ai figli degli artigiani, erano concessi gli arnesi del mestiere, per prepararsi ai ruoli del padre. E le bambine? Si preparavano al futuro ruolo di mogli e di madri attraverso le bambole. Victor Hugo a proposito scriveva: “il primo bambino viene a sostituire l’ultima bambola”.Lasciatevi guidare nella visita, in un viaggio lungo i secoli, attraverso il fascino dei giocattoli che per il loro fascino e bellezza, continuano a nutrire la fantasia dei più grandi e dei più piccini, creando suggestioni difficili da definire e da descrivere.
PALAZZO MONTI MALVEZZI
Il Teatro-Museo, sorge nelle scuderie di Palazzo Monti Malvezzi, nel centro storico di Senigallia, all’interno delle antiche mura del pentagono guidubaldino.L’edificio venne edificato nella prima metà del Settecento, per volontà di Matteo Monti,ricco mercante. Tra i più importanti edifici storici della città, stupisce per il contrasto tra le linee solide e sobrie della sua struttura ed i sontuosi affreschi che ne decorano le volte nei piani nobili. Fu in queste sale che, nel 1727, Giovanni Paolo Monti,seguendo il costume della sua famiglia e il desiderio di primato che gli era proprio e quello della nobiltà del tempo, incline agli spettacoli ed al divertimento, che venne allestito il primo teatrino privato della città.
Die Festung Rocca Roveresca ist eine unverzichtbare Etappe einer jeden Besichtigungstour durch Senigallia. Es ist, als würde man in einem Geschichtsbuch blättern: Die Rocca ist das Ergebnis der im Laufe der Jahrhunderte erfolgten Überlagerungen verschiedener Verteidigungsstrukturen an einem Ort, der seit der Gründung von Senigallia von ausschlaggebender strategischer Bedeutung ist.
Der seit römischen Zeiten bestehenden Verteidigungsstruktur wurden im Laufe der Zeit Türme und Bollwerke hinzugefügt. Zu sehen sind heute noch die Zeugnisse der kleinen von Egidio Albornoz gewollten Festung aus dem 14. Jh., hinter der 1450 die Rocca Roveresca von Sigismondo Pandolfo Malatesta (1450) errichtet wurde.
Der heutige Aufbau der Festung geht auf Giovanni della Rovere zurück, dem Herrn von Senigallia und Schwiegersohn von Federico III von Montefeltro, Graf von Urbino. Dieser stellte Giovanni die besten Architekten der damaligen Zeit zur Verfügung: Luciano Laurana und Baccio Pontelli. Die Bauarbeiten begannen 1478 mit dem Ziel, die Festung an die neuen Verteidigungsbedürfnisse anzupassen. 1503 wurde die Rocca von Cesare Borgia eingenommen, der in Senigallia das von Niccolò Machiavelli beschriebene Blutbad verrichtete.
Die Festung Rocca Roveresca ist einmalig in ihrer Art, da sie nicht nur eine Festung, sondern auch ein herrschaftlicher Wohnsitz sowie die 1533 von Guidobaldo della Rovere gegründeten Artillerie-Ausbildungsstätte war. Nachdem die Familie Della Rovere ausgestorben war und 1631 die Stadt in den Besitz der Kirche überging, diente die Festung als päpstliches Gefängnis und Waisenhaus.
Heute wird sie für Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Piazza Roma ist das Zentrum der Stadtverwaltung, eine wahre Agora. Das aus dem 17. Jh. stammende Rathaus wurde 1609 auf Erlass von Francesco Maria II Della Rovere errichtet. Der Bauplan des aus Urbino stammenden Architekten Muzio Oddi wurde 1644 endgültig umgesetzt.
Gegenüber dem Rathaus steht der Neptunbrunnen, den die Heimischen wegen der fehlenden Gliedmaßen gemeinhin "l'monc' in piazza'" (il monco in piazza – der Krüppel auf dem Platz) nennen. Der Ursprung der Statue ist unbekannt, manche vermuten allerdings, dass sie noch aus römischen Zeiten, andere hingegen, dass sie aus der Schule von Gianbologna stammt.
Die Rotonda a Mare in Senigallia, ein Traum zwischen Land und Meer, ein faszinierendes und elegantes Bauwerk, ein Symbol der kleinen Stadt am Meer. Eine wahre Ikone, die die Identität des Badeortes prägt und für seine Ambitionen steht. Von Anfang an ein wichtiger Bestandteil der Identität von Senigallia.
Per favore inserisci le coordinate di questo totem